Mercedes G W460 Hitzeschutzblech Motorlager

davWird Ihr Mercedes G seinem eigentlichen Nutzen als ‘Geländefahrzeug’ zugeführt, führt dies schnell zu Rost im Bereich des Unterbodens und der Achsen. Originale Mercedes Bleche sind meist unsauber entgratet und dazu nur mit einem Einschicht Korrosionsschutz -Lack beschichtet. Auch das Mercedes G W460 Hitzeschutzblech Motorlager ist nur aus dünnem Blech hergestellt.

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Dieses Blech soll eigentlich das rechte Motorlager vor der Hitzestrahlung der Abgaskrümmer schützen. Nach Jahren intensiver Nutzung zerfällt dieses aber in einen löchrigen Zustand. 

Leider werden diese Hitzeschutzbleche – sofern denn überhaupt noch als Neuteil erhältlich – schnell wieder vom Rost befallen. Besonders ärgerlich ist dies, wenn man viel Zeit und Geld in ein solches Fahrzeug investiert hat.

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mdeWir bieten Ihnen eine dauerhafte Lösung, die auch noch optisch ansprechend ist. Wir haben das Hitzeschutzblech Motorlager A4602400045 in rostfreiem Edelstahl nachfertigen lassen. Es handelt sich um ein gelasertes, gekantetes und sauber entgratetes Bauteil. Die Blechdicke ist etwas höher ausgeführt, so dass das Blech auf die versteifende Sicke verzichten kann. Trotz Einsatz im Winter und im Gelände hat man mit einer solchen Qualität kein Rost mehr zu befürchten.

Mercedes G Heavy Duty Türverkleidungen

Im Mercedes Wolf der Bundeswehr sind ab Werk an den Vordertüren schwarze Platten aus Hartfaser montiert. Diese Art der Innenausstattung war für uns Ideengeber, um hieraus eine eigene Serie von Mercedes G Heavy Duty Türverkleidungen herzustellen.

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Anstatt der Hartfaserplatte wollten wir aber eine wertigere und haltbarere Lösung schaffen.

 

 

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Zu diesem Zweck haben wir die originale Türverkleidung digitalisiert und in einer 3 mm Aluplatte lasern lassen. Diese Platten werden entgratet und in matt schwarz mit Feinstruktur gepulvert. Die Platte wird nicht mit Kunststoffclipsen sondern wird mit M5 Edelstahl Schrauben mit Rosetten befestigt. Die Montagelöcher in der Tür müssen hierfür mit M5 Nietmuttern versehen werden. cofDiese Art der Befestigung ist haltbarer und unterstreicht darüber hinaus den neuen Look.

Durch die deutlich höhere Festigkeit kann an der Türverkleidung ganz problemlos eine Kartentasche oder auch schwerere Teile montiert werden. Häufig werden von Campingfreunden Klapptische an die Hecktürverkleidung montiert.

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Mercedes R107 560 SL Kurbelwellensensor

Durch unsere intensive Suche nach nicht mehr lieferbaren Ersatzteilen stossen wir immer wieder auf Lücken bei den Hallgebern für das ABS System und neuerdings auch Kurbelwellensensoren. Ein Kunde trat kürzlich mit einem Problem an uns heran: sein Mercedes R107 560SL würde bei hohen Temperaturen immer wieder unvermittelt ausgehen. Nach einer Abkühlphase würde dieser wieder problemlos laufen. R107 KW-Sensor_1Die komplette Zündanlage inkl. Zündsteuergerät wurden bereits geprüft bzw. ersetzt. Durch unsere Erfahrung mit den Youngtimer Kabelbäumen ab der Baureihe W124 sind uns solche Probleme durch defekte Kurbelwellensensoren oder deren Leitungssätzen bekannt. Nach einer Messung des Sensorwiderstands konnte dieser als Fehlerquelle ausgemacht werden. Im Ergebnis begann die Suche nach einem Mercedes R107 560 SL Kurbelwellensensor mit der Teilenummer A0021536028.

Dieser Kurbelwellensensor ist ab Werk nicht mehr erhältlich. Im zweiten Schritt wurde der Markt nach After-Market Produkten gescannt. Der ursprüngliche Hersteller des Sensors ist Bosch. Dieser führt den Kurbelwellensensor unter der Nummer: 0261210039. Auch unter dieser Nummer konnte weder im Inland noch Ausland ein Neuteil gefunden werden. Die einzige Möglichkeit lag nun in der Adaption eines baugleichen Kurbelwellensensors.

R107 KW-Sensor_2Nach Vermessen des Sensors konnten wir einen geometrisch identischen Sensor ausmachen. Der Schaft des Sensors A0031530128 aus dem Mercedes W124 hat den identischen Durchmesser und die identische Eintauchtiefe. Auch der Kopf mit der Bohrung für die Verschraubung ist baugleich. Der einzige Unterschied liegt in der Länge der Verkabelung. Wir haben dann dien Stecker des neuen Sensors A0031530128 abgetrennt und einen zweipoligen Mercedes Stecker angelötet. Der Stecker besteht aus zwei Kontaktbuchsen (A0015454426) und einem Gehäuse (Kontaktbuchse A0125450428). Vom Originalsensor wurde das Restkabel sowie die Metallhülse/ das Führungsrohr übernommen. R107 KW-Sensor_3Das Restkabel wurde nach der Prüfung auf Kurzschluss, Durchgangswiderstand und Kabelbrüche mit zwei Kontaktstiften A0135457928 und einem Stecker-Gehäuse (A0085450928) versehen. Diese Steckverbindung ist komplett zeitgenössisch und wurde an diesem Fahrzeug an anderer Stelle vielfach verbaut.

Westfield SE

Im Frühjahr 1982 entschloss sich Chris Smith, ein Fahrer historischer Grand-Prix-Rennen und Ingenieur, einen seiner liebsten Rennwagen nachzubauen: den wunderschönen 1956er Lotus XI Le Mans. Der Nachbau wurde von ihm konstruiert und gebaut. Die Ausfertigung der Arbeit war von so hoher Qualität und hatte eine so ansprechendes Design, dass schnell weitere Enthustiasten um einen solchen XI Nachbau aus dem ‘Hause’ Westfield baten.

Es dauerte nur bis Ostern des Folgejahres 1983 bis die Firma Westfield Sportscars gegründet war.

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Das Momentum und die hohe Nachfrage nach den Fahrzeugen bewog die Firma Westfield einen weiteren Lotus Klassiker als Vorbild für eine Recreation zu nutzen: den Lotus Super Seven. Der Westfield Nachbau mit dem Kürzel SE ist von so vorzüglicher Qualität dass dieser in diversen Varianten und bestückt mit unterschiedlichsten Motor (Hochdrehzahl Honda bis Opel Turbo) heute angeboten wird.

Westfield SE_2Westfield setzte über all die Jahre aber vor allem auf die sehr gute Qualität von Ford Motoren. Zu Beginn waren es Motoren der Kent Baureihe mit 1,6 Liter Hubraum, gefolgt von den CHV, OHV Motoren bis in die neue Zeit mit Zetec und Duratec Motoren. Auch die im Scorpio MK2 verbauten 2,3 Liter 16V DOHC Ford Motoren wurden als Antrieb der Westfield SE verwendet. Neben den Aggregaten wurden von Westfield aber auch die Motorleitungssätze von Ford verbaut. Bekanntermaßen leiden diese heute unter einem nicht unerheblichen Zerfall.

Westfield SE_1Aus diesem Grund erreichte uns vor kurzem eine Anfrage aus der Schweiz zur Anfertigung eines Leitungssatzes für eine Westfield SE mit o. g. Motor. Um diesem Sahnestück wieder auf die Strasse zu verhelfen, haben wir den Leitungssatz mit unseren hochtemperaturfesten Silikonkabeln nachgebaut. Neben den Kabeln wurden alle noch verfügbaren Stecker ersetzt. Die passenden Kontakte haben wir durch intensive Recherche identifizieren und beschaffen können.

Sollten Sie auch ein solches Fahrzeug mit den bekannten Kabelbaum-Problemen besitzen, machen wir Ihnen gerne ein Angebot für einen dauerhaft haltbaren Ersatz.

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Recaro Spanngurte

Auch heute noch kann man in vielen Fällen bei der Neubestellung eines Fahrzeugs noch eine Sportsitzvariate hinzu wählen. Bei deutschen Herstellern handelt es sich meist um Recaro Sportsitze. Bereits in den 70er Jahren wurde von Recaro der Idealsitz entwickelt. Eine kurze ‘Zeitreise’ findet sich hier in der Firmenhistorie. Dieser Idealsitz wurde in den 70ern und 80ern in vielen Fahrzeugen als Serien-Option angeboten. Recaro Sitze waren immer für Ihre extrem hohe Qualität bekannt. Daher weisen diese Sitze auch heute noch sehr wenige Schwächen und nur geringfügige Verschleisserscheinungen auf. Eine dieser Verschleisserscheinungen sind die Recaro Spanngurte.

Der Idealsitz ist mit einem mittig angeordneten Sitzkissen ausgestattet. Dieses stützt sich aber nicht auf einer Schale ab sondern wird von Gurten gehalten. Diese Recaro Spanngurte werden an der unteren Seite des Sitzes in den Rahmen eingehängt. Die Spanngurte bestehen aus einen Elastikanteil und einem festen Gurtanteil. Mit den Jahren verliert der cofElastikanteil an Funktion so dass nur noch der feste Gewebeanteil ein Durchbrechen des Sitzschaums durch den Rahmen verhindert. Bei unserem Mercedes G Modell war bereits der hintere Spanngurt gerissen. Die beiden vorderen Spanngurte wiesen kein Elastikanteil mehr auf.

 

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Eine Instandsetzung kann nach Ausbau des Sitzes mit minimalem handwerklichem Geschick selbst erledigt werden. Die Gurte sind zu cofbeiden Seiten mit je einem Drahtbügel eingehängt. Diese müssen ausgehängt werden. Helfen kann man sich mit einem Schlitz-Schraubendreher mit breiter Klinge sowie einer Kombi- oder Spitzzange. Ggf. muss zum Entfernen des vorderen Gurts die Laufschiene demontiert werden – so war es der Fall an unserem W460 Recaro Sitz. Die neuen Gurte werden erst auf der einen Seite eingehängt. Den Bügel auf der gegenüber liegenden Seite einzuhängen bedarf etwas mehr Kraft.  Hierzu sollte mit beiden Daumen gleichzeitig der Drahtbügel in Richtung Endposition gedrückt werden. Erreichen die Klammerenden die Löcher werden diese mit dem Zeigefinger hinein gedrückt. Beim Mercedes W460 ist der Schaum mittig ein wenig geschlitzt. In diesen Schlitz wird der Abnäher des Spanngurts eingelegt.

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